Donnerstag, 4. September 2014

Letzte Etappe, 2. Bericht

Wir verliessen Ulanbator in Richtung Süden, nachdem unsere Vorräte, insbesondere Wasser und Benzin aufgestockt waren.








Die Strasse zeigte sich grösstenteils asphaltiert, wenn auch mit heftigen Schlaglöchern versehen. Wir kamen gut voran und erreichten Mandalgobi, eine kleine Stadt inmitten der Mongolei auf halbem Weg in Richtung Wüste Gobi gelegen.

Wir campierten im Nichts, kochten bzw grillierten und genossen unsere erste fast-Wüstennacht sowie den unglaublichen Sternenhimmel.









Am nächsten Tag erreichten wir mühelos Dalandzadgad wo erneut die Vorräte aufgefüllt wurden. Unterwegs wurde die Landschaft immer karger, wüstiger - dafür wurden wir mit Kamelen und abenteuerlichen Pisten belohnt. Da die Wüstenschiffe nicht von der Strasse weichen wollten und weiter aus einer schlammigen Pfütze ihre Höcker füllten, taten wir es ihnen gleich - trinkpause mit Kamelen. Landy Urs meisterte alles perfekt, wenn uns auch ein kleiner Schreckmoment nicht erspart blieb: der Motor stellte bei einem Fotostop unvermittelt ab - das von der Holperpiste lose gewordene Batteriekabel war jedoch schnell gefunden und ebenso schnell wieder an der Starterbatterie montiert.











Wir verliessen Dalandzadgad noch am selben Abend - Westwärts in die Berge mit dem Ziel Wüste/Khongoryn Els (markante Wanderdünen).

Erst viel später merkten wir, dass wir einen falschen Weg eingeschlagen hatten. Doch der etwas beschwerlichere Weg über statt um die Berge lohnte sich durchaus und unser "Navigationsgerät" (=sich von Jurte zu Jurte durchfragen) gab uns Sicherheit. Wir campierten in einem schönen Tal mit wilden Pferden.



Weiter gings und nun merkten wir, dass wir den falschen bzw längeren Bergübergang erwischt hatten. Nach einigen Korrekturen und Zusatzkilometern, stets auf tollsten Offroadpisten (erstmaliger Einsatz des Reduktionsgetriebes!) erreichten wir Bayandalai, wo es wieder Wasser, Essen und Benzin gab (letzteres war besonders wichtig, da auf diesen Pisten und mit dem nur 92-Octan-Benzin Landy Urs sich gut und gern auch mal 30 Liter genehmigte).


Wir verliessen Bayandalay sofort wieder, weiter westwärts, froh wieder auf Kurs zu sein. Wir fanden einen sensationellen Übernachtungsplatz im Sand dieses unendlich weiten Tals.
















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