Hier unsere Eindrücke:
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Wie eine Wand gegenüber dem Regierungsgebäude zeigt,
ist die Stadt betont bürgernah. Die
Parlamentarier sind an einer Wand mit Bild und Namen abgebildet.
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Izhevsk ist sehr sauber
und hat diverse Grünflächen, welche die Bewohner gerne frequentieren.
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Die Izhevsker sind freundlich
und zurückhaltend.
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Izhevsk nennt sich auch „the arms city“, denn hier ist
der Erfinder der Kalashnikov zu Hause. Ihm wurde ein eigenes Museum gewidmet.
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Die Stadt besitzt einen See und eine gut frequentierte
Schifffahrt. Wir haben auch eine Schifffahrt unternommen. Das Ziel hat uns
aber etwas irritiert. Da gab es nichts ausser Wald und einem Kiosk. Die Gegend
erinnert an schwedische Landschaften, bunte Holzhäuser im Wald und am Seeufer. So
sind wir mit dem gleichen Schiff wieder zurückgefahren.
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Alle Sehenswürdigkeiten sind in einer Stunde zu Fuss besichtigt.
Was Izhevsk für uns besonders macht, ist Folgendes:
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Izhevsk gehört unserer Ansicht nach ins
UNESCO-Weltkulturerbe! Es gibt ein mittlerweile seltenes architektonisches
Ensemble vom Stadtzentrum zum Seeufer mit einem schnörkellosen Regierungspalast,
einem riesigen mit brüchigen Betonplatten belegten Platz mit leeren Wasserbassins,
ein wohl ebenfalls noch aus kommunistischer Zeit stammendes Kaufhaus, ein sich
uns nicht erschliessendes Denkmal, eine von aussen sehr, wirklich sehr schöne
Oper sowie eine recht pompöse Treppe, die vom Platz zum See mit dem Denkmal
führt und das Ensemble achsensymmetrisch komplettiert.
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Wenn die historischen Bauten fehlen, baut man sie eben
nach. Das ist mit dem sogenannten Präsidentenpalast geschehen, der bestimmt
keine 15 Jahre auf dem Buckel hat und aussieht, als wäre er 200 Jahre alt. Und
die Izevsker Hauptattraktion, die Kirche, ist nachweislich keine 10 Jahre alt.
Ein brandneuer Backsteinbau, aussen und Ihnen mit Gold verziert. Wir waren
beeindruckt.
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Auf unserer Stadtkarte ist auch ein roter Funkturm als
Attraktion eingezeichnet. Keine Ahnung warum, er ist aus Metallrohren
geschweisst, nicht sehr hoch und nicht sehr besonders. Attraktiv finden wir ihn
trotzdem.
Besonders zu empfehlende
Erlebnisse? Neben der Schifffahrt ein Besuch des „Brau Platzes“, ein Restaurant
à la Hofbräuhaus und offenbar mit eigener Brauerei. Da mussten wir hin. Nun,
das Bier kommt gemäss unserer Nachfrage nicht aus dem eigenen Haus, sondern aus
Deutschland, aber der Rest stimmt: Serviererin mit einer Art Dirndl, deutsche
Speisekarte, bayrisches Essen. Wir gehörten zu den ersten Gästen, da dieses
Wirtshaus erst in zwei Wochen offiziell eröffnet wird. Trotzdem ging’s voll ab.
Wir konnten an einer kleinen privaten Diplomfeier teilhaben. Julia hat soeben
ihr Ingenieur-Diplom erhalten und feierte dies ausgiebig mit Aleksandr, bzw. es
feierte vor allem Aleksandr mit sich selber. Er zeigt uns das gefeierte
Schriftstück und wir unterhielten uns gut und gerne 1 Stunde miteinander,
obwohl wir kein Russisch und die beiden kein Englisch konnten.
Dann ist da natürlich das Kalashnikow-Museum.
Weil dieses erst um 11 Uhr am Morgen öffnet, haben wir mit der Abreise nach
Perm entsprechend lang gewartet. Um die Zeit zu überbrücken sind wir wieder
einmal Tram gefahren. Beim Fotografieren eines dieser Exemplare hat sich die
Tramchauffeurin lauthals durch die offene Tramtüre beschwert (könnte es sein,
dass das Fotografieren von Trams oder Chauffeuren derselben verboten ist?). Wir
haben uns daraufhin hinter einem Kiosk versteckt und gewartet, bis der Spuk
vorbei ist und gehofft, ja nie wieder dieses blau-weisse Tram anzutreffen.
Anschliessend im Museum ist Fredy
beim Fotografieren der vielen Sturmgewehre prompt rücklings in eine Vitrine
getütscht. Das hat Krach gemacht! Claudia hat sich wieder einmal bös geschämt,
aber die Aufseherin ist deswegen auf uns aufmerksam geworden und hat Claudia
gleich vor das Ölgemälde des Herrn Kalashnikow gestellt und Fredy aufgefordert,
das alles zu fotografieren. Danach hat sie uns konspirativ am Arm genommen und
uns in den Keller geführt – wir dachten, jetzt hat die letzte Stunde
geschlagen. Aber nein, sie hat uns in einen Raum voll lustiger Souvenirs
geführt, unter anderem gab es Kalashnikovs-Schlüsselanhänger, kleine
Gummisoldaten der roten Armee und Gewehrpatronen mit alkoholischem Innenleben. Danach
wurden wir zum Schiessstand gelotst; aber da mussten wir nun wirklich losfahren
Richtung Perm . . .
Alexandr zeigt Hablü Julias Diplom
Auf dem Oberdeck mit fröhlichen Kindern
Bei der Endstation unserer Reise
Charmante Serviererin im Brau Platz
Claudia und Herr Kalaschnikow
Das brandneue Brau Platz von innen
Der stählerne Funkturm
Die 10-Jährige Izevsker Basilika
Die Attraktion am See - das Kraftwerk
Die frechen Möwen werden gefüttert
Izevsker Bürgernähe - Politiker an der Wand
Izevsker Opernhaus
Izevsker Tivoli
Kalaschnikows
Unser Schwesterschiff
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